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Strukturwandel hautnah

Strukturwandel hautnah
Mo, 2. Juli 2018 | 15:45

Am Montag, den 02.07.18 fuhren die Leistungskurse Erdkunde von Frau Fayyazi und Frau Fuhrmann ins Ruhrgebiet, und zwar an jenen Ort, der den historischen Strukturwandel hautnah erleben lässt: das UNESCO Welterbe Zollverein in Essen.

Die Zeche Zollverein war bis 1986 ein aktives Steinkohlebergwerk in Essen, welches heutzutage als Musterbeispiel für einen erfolgreich vollzogenen Strukturwandel steht.

 

Bei einer dreistündigen Führung lernten die Schülerinnen und Schüler die einst größte und leistungsstärkste Steinkohlezeche der Welt und die größte Zentralkokerei Europas kennen. Im Denkmalpfad Zollverein konnten die Leistungskurse den Weg der Kohle in den authentisch erhaltenen Anlagen der Zeche und Kokerei nachvollziehen. Zahlreiche Maschinen, Transportbänder, Förderwagen, Bunker und Trichter ermöglichten den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die bewegende Industriegeschichte, wo einst bis zu 12.000 Tonnen Kohle am Tag gefördert, aufbereitet und schließlich zu Koks veredelt wurden. Daneben erlebten sie die Arbeitsorte und lernten etwas über die Arbeits- sowie Lebensbedingungen mehrerer Generationen von Bergleuten und Kokereiarbeitern, über die Gefahren im Bergbau, die Auswirkungen von Rationalisierung und Stilllegung und das Alltagsleben in der Zechensiedlung. Renaturierungs- und Revitalisierungsmaßnahmen sind nicht nur in Essen erfolgreich umgesetzt worden, auch das CentrO in Oberhausen gilt als erfolgreich diversifizierte Wirtschaftsstruktur, sodass die Exkursion mit einem Besuch des CentrOs abgerundet wurde.

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